Die meisten Webseiten veralten nicht über Nacht. Es passiert langsam: ein veraltetes Design hier, ein Formular das nicht mehr funktioniert dort, und irgendwann schickst du die URL nicht mehr gerne raus. Wenn du dich fragst, ob es Zeit für etwas Neues ist – hier sind die klarsten Zeichen.

7 Zeichen auf einen Blick
1
Schlechte Darstellung auf dem Handy Mehr als 60% aller Besuche kommen vom Smartphone
Kritisch
2
Du schämst dich, die URL zu teilen Wenn du zögerst, dann hat deine Seite ein Problem
Kritisch
3
Die Seite lädt langsam Über 3 Sekunden: die Hälfte der Besucher ist schon weg
Kritisch
4
Kein HTTPS / kein Schloss in der URL-Leiste Browser zeigen Warnmeldung, Google bestraft ungesicherte Seiten
Kritisch
5
Das Design sieht aus wie 2014 Besucher schliessen veraltete Seiten schneller als du denkst
Spürbar
6
Du kannst Texte nicht selbst ändern Kein CMS, kein Zugang – jede Änderung kostet Zeit und Geld
Spürbar
7
Dein Angebot und deine Webseite passen nicht mehr zusammen Neue Leistungen, andere Zielgruppe, verändertes Unternehmen
Langfristig

Die 7 Zeichen im Detail

1 Schlechte Darstellung auf dem Handy

Öffne deine Webseite auf deinem Smartphone. Musst du zoomen? Sind Buttons zu klein zum Antippen? Läuft Text über den Bildschirmrand? Dann ist deine Seite nicht mobilfreundlich – und das ist 2026 kein Schönheitsfehler mehr. Google bewertet mobile Darstellung als Rankingfaktor, und mehr als die Hälfte deiner Besucher schaut auf einem kleinen Bildschirm rein.

2 Du schämst dich, die URL zu teilen

Das ist das ehrlichste Zeichen. Wenn du einem potenziellen Kunden deine Webseite nicht unkommentiert schicken würdest, wenn du dich beim Netzwerktreffen herausredest oder wenn du sagst «die Seite ist gerade veraltet, wir arbeiten dran» – dann ist es Zeit. Eine Webseite, die du nicht aktiv teilst, bringt dir nichts.

3 Die Seite lädt langsam

Teste deine Ladezeit auf PageSpeed Insights. Alles über 3 Sekunden ist ein Problem. Über 5 Sekunden ist ein ernstes Problem. Langsame Seiten verlieren Besucher bevor sie überhaupt irgendetwas gesehen haben – und Google wertet das als Qualitätssignal. Langsame Ladezeiten sind meist ein Zeichen für technischen Sanierungsbedarf, der sich mit Flickwerk nicht lösen lässt.

4 Kein HTTPS

Schau in die Adressleiste deines Browsers. Steht dort «Nicht sicher» oder fehlt das Schloss-Symbol? Dann läuft deine Seite über HTTP statt HTTPS. Das bedeutet: Besucher sehen eine Sicherheitswarnung, Google wertet dich schlechter, und Formulardaten werden unverschlüsselt übertragen. HTTPS ist heute Standard – wer es nicht hat, signalisiert Vernachlässigung.

5 Das Design sieht aus wie 2014

Design altert schneller als Inhalt. Animierte Gifs, überladene Navigationen, übermässig viele Schriften, neonbunte Buttons oder Comic Sans sind klare Zeichen. Aber auch subtileres Altern fällt auf: kein Weissraum, zu kleine Schrift, keine klare Hierarchie. Besucher entscheiden in Sekunden, ob eine Seite vertrauenswürdig wirkt. Ein veraltetes Design kostet dich Glaubwürdigkeit – auch wenn der Inhalt gut ist.

6 Du kannst Texte nicht selbst ändern

Wenn jede Textänderung eine Anfrage an deinen alten Webdesigner erfordert – und der meldet sich vielleicht gar nicht mehr – dann bist du abhängig von einer Infrastruktur, die dir nicht gehört. Moderne Webseiten geben dir Zugang zu deinen eigenen Inhalten. Wenn das bei dir nicht so ist, ist das kein Komfortproblem, sondern ein Risiko.

7 Dein Angebot und deine Seite passen nicht mehr zusammen

Dein Unternehmen hat sich verändert – neue Leistungen, andere Preise, eine neue Zielgruppe, vielleicht sogar ein neuer Name – aber die Webseite erzählt noch die alte Geschichte. Das ist nicht nur ein ästhetisches Problem. Potenzielle Kunden, die auf deine Seite kommen, sehen ein anderes Unternehmen als das, das du heute bist.

Faustregel: Wenn du 3 oder mehr Punkte aus dieser Liste abhakst, ist ein Redesign keine Frage des Obs mehr – sondern nur noch des Wann.

Wann du kein Redesign brauchst

Nicht jede Unzufriedenheit rechtfertigt einen kompletten Neubau. Wenn deine Seite technisch sauber ist, mobilfreundlich läuft und grundsätzlich ihren Job macht – dann reichen manchmal gezielte Anpassungen: ein frischeres Farbschema, neue Texte, ein besseres Foto. Das ist schneller und günstiger als ein Neubau.

Das Problem ist: Viele Seiten, die ein Redesign brauchen, brauchen eigentlich einen Neubau. Weil das technische Fundament so alt ist, dass Flickwerk teurer wird als ein Neustart. Das lässt sich aber erst nach einer kurzen Analyse sagen – nicht auf Verdacht.

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Häufige Fragen

Wie oft sollte man eine Webseite neu gestalten?

Als Faustregel gilt: alle 3–5 Jahre. Nicht weil das Design alt aussieht, sondern weil sich Nutzererwartungen, mobile Nutzung und technische Standards verändern. Wichtiger als das Alter ist, ob die Seite noch ihr Ziel erfüllt – also ob sie Besucher zu Kunden macht.

Was kostet ein Website-Redesign in der Schweiz?

Ein professionelles Redesign kostet bei Schweizer Webdesignern meistens zwischen CHF 800 und CHF 5000, je nach Umfang. Einfache Überarbeitungen sind günstiger als ein kompletter Neubau. Bei GeComm-IT starten Webseiten-Projekte ab CHF 490.

Was ist der Unterschied zwischen Redesign und Relaunch?

Beim Redesign wird das visuelle Erscheinungsbild überarbeitet – Farben, Typografie, Layout. Beim Relaunch wird die Seite technisch und inhaltlich von Grund auf neu gebaut. In der Praxis läuft ein Redesign oft auf einen Relaunch hinaus, weil veraltetes Design meistens mit veralteter Technik einhergeht.

Kann ich meine bestehende Webseite überarbeiten statt neu zu machen?

Manchmal ja – wenn das Grundgerüst solide ist, reichen gezielte Updates. Ist die Seite technisch veraltet, auf einem alten CMS aufgebaut oder nicht mobilfreundlich, ist ein Neubau oft schneller, günstiger und besser als Flickwerk. Das lässt sich erst nach einer kurzen Analyse sagen.

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RG
Roli Geiger Inhaber GeComm-IT · Bischofszell, Thurgau
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